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Zuschüsse für die dänische Minderheit |
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Mittwoch, den 07. Juli 2010 |
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Die Flensburger Landtagsabgeordnete Susanne Herold begrüßt, dass Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und Dänemarks Regierungschef Lars Løke Rasmussen eine Arbeitsgruppe einrichten wollen, die im Konflikt um die geplante Kürzung von Zuschüssen für Schulen der dänischen Minderheit vermitteln soll. „Es ist immer besser miteinander zu reden als übereinander“, so die Abgeordnete. „Nur gemeinsam können Lösungsmöglichkeiten erörtert werden. Dies ist auch im Sinne des Ministerpräsidenten, der gegenüber der dänischen Minderheit stets klar gemacht hat, dass ihn der Konflikt belaste, und dass er auf die Symmetrie der finanzielle Förderung der Minderheiten beidseits der Grenze großen Wert lege.
Dabei kann man durchaus Verständnis für den Protest der dänischen Minderheit entwickeln. Durch eine Kürzung der Mittel drohe das dänische Schulwesen in eine Schieflage zu geraten. Über die mögliche Schließung von Schulen hinaus wird hier ein Lebensnerv unserer dänischen Minderheit getroffen; Denn dänische Schulen sind nicht nur Orte des Unterrichts, sondern auch Mittelpunkt des sozialen und kulturellen Lebens.
In diesem Zusammenhang berücksichtigen muss man aber, dass auch auf deutscher Seite Lehrerstellen in erheblichen Umfang abgebaut werden, die Pflichtstundenzahl für Lehrer erhöht wird und die Zuschüsse für Schülerbeförderungen zukünftig wegfallen werden. Somit geht es nicht allein darum, von einem ´Sonderopfer´ der dänischen Schulen auszugehen; Vielmehr werden sowohl von deutscher als von dänischer Seite Sparbeiträge verlangt.
Die Arbeitsgruppe hat jetzt die Aufgabe, eine consensuale Lösung herbeizuführen. Der Dialog tritt an die Stelle manch ehrverletzenden Monologs der letzen Tage. Damit wird das vertrauensvolle und gute Miteinander zwischen Deutschen und Dänen in der Region Flensburg wieder verbessert.“
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